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Verkehrsrecht
Geschwindigkeits-überschreitung
Außerhalb von Ortschaften gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h – es sei denn, über die Beschilderung ist etwas anderes vorgegeben. Gerade in besonderen Gefahrenbereichen, wie einmündenden Nebenstraßen, wird die erlaubte Geschwindigkeit oft auf 70 km/h reduziert. Zudem beeinflusst die Bauart der Fahrzeuge, wie hoch außerhalb geschlossener Ortschaften die erlaubte Höchstgeschwindigkeit ist.
Die rechtliche Basis für Geschwindigkeitskontrollen innerhalb geschlossener Ortschaften bildet die Straßenverkehrsordnung (StVO) in Verbindung mit dem Bußgeldkatalog. Gemäß § 3 StVO gilt innerorts grundsätzlich eine Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h, sofern durch Verkehrszeichen keine andere Geschwindigkeit angeordnet ist.
Einmal nicht 100 Prozent auf den Verkehr geachtet und es blitzt: Mobile und feste Geschwindigkeitskontrollen sind auf deutschen Straßen an der Tagesordnung. Wer von einem Blitzer erfasst wird, fragt sich häufig, wie schnell Post von der Bußgeldstelle kommt? Grundsätzlich gibt es nur eine festgelegte Frist, bis zu welcher der Bußgeldbescheid zugestellt werden muss – die Verfolgungsverjährung nach drei Monaten.
Jeden Tag werden in Deutschland tausende Verkehrsteilnehmer von Blitzern erfasst. Die Konsequenzen hängen dabei stark davon ab, wo und mit welchem Fahrzeug zu schnell gefahren wird.
Geschwindigkeitsüberschreitungen sind in Deutschland die häufigsten Ordnungswidrigkeiten im Straßenverkehr. Laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) machen allein Männer mehr als 1,8 Millionen verzeichnete Fälle aus. Mit unter 600.000 Geschwindigkeitsverstößen sind Frauen deutlich seltener im Straßenverkehr auffällig.
Innerhalb geschlossener Ortschaften gilt nach § 3 Abs. 3 StVO (Straßenverkehrsordnung) eine allgemeine Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h für Pkw und andere Kraftfahrzeuge bis 3,5 Tonnen. Diese Regel kann durch eine entsprechende Beschilderung angepasst werden – wie im Rahmen der 30er-Zonen.
Innerorts und außerhalb von Ortschaften gelten in Deutschland konkrete Höchstgeschwindigkeiten, an die sich alle Verkehrsteilnehmer halten müssen. Kommt es zu deren Überschreitung, drohen Verwarnungsgelder oder Bußgelder. Entscheidend ist die Höhe der Geschwindigkeitsüberschreitung.
Es kommt auch im Jahr 2025 zu Unfällen auf deutschen Straßen, weil Autofahrer mit zu hoher Geschwindigkeit unterwegs sind. Im Zusammenhang mit der erlaubten Geschwindigkeit gelten verschiedene Regeln.
Innerhalb von Ortschaften gelten in Deutschland normalerweise 50 km/h Höchstgeschwindigkeit. Diese Begrenzung ist in § 3 Abs. 3 StVO (Straßenverkehrsordnung) festgelegt. Aber: Innerorts kann die erlaubte Geschwindigkeit noch weiter verringert werden – zum Beispiel auf 30 km/h.
Wer als Autofahrer in einer 30er-Zone unterwegs ist, sollte damit rechnen, unerfreuliche Post zu bekommen. Der Grund: Viele Kommunen richten 30er-Zonen in Bereichen ein, für die bei einer erlaubten Geschwindigkeit von 50 km/h immer noch ein hohes Risiko für andere Verkehrsteilnehmer verbunden ist – etwa im Bereich von Schulen oder Kindertagesstätten. Für die Kontrolle der Geschwindigkeit sind mobile und stationäre Blitzer im Einsatz.
Im Straßenverkehr gelten strenge Regeln – für das Verhalten gegenüber anderen Teilnehmern im fließenden und stehenden Verkehr. Besonders das Thema Geschwindigkeit nimmt in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle ein. Der Gesetzgeber zieht hinsichtlich der erlaubten Geschwindigkeit klare Grenzen. Dies gilt sowohl für den Verkehr innerhalb und außerhalb von Ortschaften.
In vielen Gemeinden und Städten gibt es Bereiche, die von Autofahrern eine besonders angepasste Geschwindigkeit verlangen. Eine Reduzierung von 50 km/h auf 30 km/h wird unter anderem im Bereich von Schulen oder Kindertageseinrichtungen in Erwägung gezogen – also dort, wo besondere Risiken entstehen. Leider passiert es im Alltag schnell, dass die 30er-Schilder übersehen werden.
Auf deutschen Autobahnen darf schnell gefahren werden. Im Gegensatz zu vielen Nachbarländern, auf deren Autobahnen feste Regeln zur Höchstgeschwindigkeit gelten, gibt es in Deutschland eine Richtgeschwindigkeit. Es handelt sich um eine empfohlene Höchstgeschwindigkeit, die aber keinen verbindlichen Charakter hat.
Geschwindigkeitsüberschreitungen gehören zu den häufigsten Ordnungswidrigkeiten, mit denen sich Behörden und Autofahrer konfrontiert sehen. In Deutschland wird hinsichtlich einer Bewertung des Tatvorwurfs zwischen Verstößen innerhalb geschlossener Ortschaften (innerorts) und außerhalb von Ortschaften unterschieden.
Wurden Sie als Fahrer eines Autos geblitzt, erwartet Sie ein Bußgeldbescheid. Wie hoch dieser ausfällt, hängt davon ab, wo Sie zu schnell gefahren sind und wie hoch die Überschreitung gewesen ist. Außerhalb von Ortschaften steigen die Verwarn- und Bußgelder weniger schnell. Aufgrund der höheren Gefährdung überschreiten Sie als Verkehrsteilnehmer bei zu hoher Geschwindigkeit in Ortschaften dafür deutlich schneller die Grenze des Verwarngeldes.