Versicherungsmakler

Magnus Kaminski
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Magnus Kaminski

Legal Tech Experte

Stephanie Prinz
Autor: 
Stephanie Prinz
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Was ist ein Versicherungsmakler?

Ein Versicherungsmakler ist eine Person, die Versicherungen in der Regel auf Provisionsbasis vermittelt und so zwischen dem Versicherer auf der einen und dem Versicherungsnehmer auf der anderen Seite steht. Der Beruf ist von Versicherungsvertretern und Honorarberatern zu unterscheiden, da hinter deren Tätigkeit ein ähnliches, aber dennoch anderes Geschäftsmodell steht. Wir geben einen Überblick.

Definition: Der Versicherungsmakler 

Versicherungsmakler haben in erster Linie den Auftrag, ihre Kunden fachlich korrekt und professionell zu beraten. Bei ihren Produkten können sie aus den Policen mehrerer Versicherungsgesellschaften wählen und sind nicht an einen Anbieter gebunden. Die Vergütung des Versicherungsmaklers besteht größtenteils aus Provisionen, die er für die erfolgreiche Vermittlung – den Abschluss – einer Police von der entsprechenden Gesellschaft erhält. 

Durch die große Auswahl, die Versicherungsmakler bei ihrer Kundenberatung haben, können sie unabhängiger arbeiten und sich mehr an den Interessen der Kundin oder des Kunden orientieren. 

Das Verhältnis zwischen Ihnen und dem Makler wird in einem Maklervertrag, einem klassischen Dienstvertrag, geregelt. Nach der aktuellen Rechtslage muss der Makler dokumentieren, mit welchen Wünschen Sie seine Beratung in Anspruch genommen haben und inwieweit bzw. mit welcher Versicherung er diesen Wünschen entspricht. 

Versicherungsmakler vs. Versicherungsvertreter

Der Versicherungsvertreter hat eine ähnliche Aufgabe wie der Versicherungsmakler, denn auch er vermittelt Versicherungen. Dabei gibt es aber einen entscheidenden Unterschied: Der Vertreter vertritt „seine“ Versicherungsgesellschaft, kann also nur Versicherungen dieses Unternehmens verkaufen. Seine Vergütung basiert in der Regel auf einem Fixgehalt, das durch erfolgsabhängige Provisionen ergänzt wird. 

Der Nachteil einer Beratung beim Versicherungsvertreter ist offensichtlich: Er kann Ihnen nur Produkte eines einzigen Unternehmens verkaufen. Dass genau hier die richtige Police für Sie dabei ist, ist zwar möglich, aber relativ unwahrscheinlich.

Der Honorarberater 

Die Honorarberatung steht etwas abseits von Versicherungsmakler und Versicherungsvertreter. Denn hier gibt es kein Vertragsverhältnis zwischen dem Berater und der Versicherungsgesellschaft. Seine Vergütung erhält der Honorarberater von seinen Kunden, die ihn entweder nach Stunden- oder Tagessatz bezahlen. Auch Pauschalvergütung, etwa für eine „Beratung Lebensversicherung“, sind durchaus üblich.

Der Vorteil: Der Honorarberater ist absolut unabhängig. Er kann alle verfügbaren Policen auf dem Markt vergleichen und Ihnen ohne externe Einflüsse (hohe Provision o.Ä.) die bestmögliche Versicherung empfehlen. Der Nachteil: Für eine Honorarberatung fallen, anders als für einen Termin beim Makler oder Vertreter, schnell Kosten von mehreren hundert Euro an. 

Daher raten wir Ihnen davon ab, Ihre Albingia Lebensversicherung direkt zu kündigen. Lassen Sie den Vertrag zunächst vom Anwalt prüfen und treffen Sie erst dann Ihre Entscheidung! 

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